📄 Angebot Website-Erstellung • Vorlage, Checkliste & typische Fallstricke

Angebot Website-Erstellung: Was muss drinstehen? (Vorlage + Checkliste)

So erkennst du faire Webdesign-Angebote, vergleichst Agenturen/Freelancer und vermeidest Kostenfallen.

Hinweis: Diese Seite enthält Affiliate-Links (Links mit *). Wenn du über einen Link etwas kaufst, erhalten wir ggf. eine Provision. Für dich entstehen keine Mehrkosten.
  • Klare Leistungsbeschreibung statt „Website inkl. allem“
  • Fixe Meilensteine (Konzept → Design → Umsetzung → Go-live)
  • Transparente Preise (Setup, Seitenumfang, Zusatzleistungen, Wartung)
✅ Kostenlose Website-Anfrage starten

Tipp: Lass dir 2–3 Angebote geben und vergleiche nicht nur den Preis, sondern Scope, Wartung, Rechte und Go-live-Risiken.

Auf einen Blick: Das macht ein gutes Angebot aus

Ziel
Klarer Scope & keine Überraschungen
Wichtigster Punkt
Lieferumfang + Abnahme
Dealbreaker
Unklare Zusatzkosten

Quick-Check (30 Sekunden):

  • Ist der Seitenumfang genannt (z. B. 6 Seiten + Blog)?
  • Gibt es Meilensteine & Abnahme-Regeln?
  • Ist Wartung optional oder verpflichtend?
➜ Zum Hauptartikel: Website erstellen lassen

Hinweis: Wenn du Angebote vergleichen willst, prüfe zusätzlich deine Ziele (Leads/Shop/Terminbuchung), denn das beeinflusst Umfang & Technik.

1. Aufbau: Wie ein Angebot zur Website-Erstellung typischerweise aussieht

Ein gutes Angebot ist kein Einseiter mit „Website 2.000€“ – sondern ein klarer Projektplan. Je nach Anbieter unterscheidet sich die Optik, aber die Bausteine sind fast immer gleich.

1.1 Standard-Bausteine im Angebot

  • Projektziel (z. B. mehr Anfragen, bessere Sichtbarkeit, Terminbuchung)
  • Leistungsumfang (Seitenanzahl, Funktionen, Integrationen)
  • Design (Template vs. individuelles Design, Korrekturschleifen)
  • Inhalte (Texte/Bilder vom Kunden oder Erstellung inklusive?)
  • Technik (WordPress, Shop-System, Hosting, Performance)
  • SEO & Tracking (Onpage-Setup, Analytics, Search Console)
  • Recht (Impressum, Datenschutz, Cookie-Banner)
  • Timeline (Meilensteine & Dauer)
  • Preis (einmalig + laufend) & Zahlungsplan
  • Abnahme (was gilt als „fertig“?)

2. Was MUSS im Angebot stehen (damit es vergleichbar ist)

Wenn dir zwei Anbieter „eine Website“ anbieten, können das zwei völlig unterschiedliche Produkte sein. Deshalb brauchst du im Angebot messbare Inhalte.

2.1 Leistungsumfang: Seiten & Funktionen

Seitenumfang (Beispiele)

  • Startseite + Leistungen + Über uns + Referenzen + Kontakt + Blog
  • Landingpage(s) für Kampagnen
  • Optional: Mehrsprachigkeit, Karriere, FAQ

Funktionen (Beispiele)

  • Formulare (Kontakt / Anfrage / Bewerbungen)
  • Terminbuchung (Praxis/Coaching/Service)
  • Shop (Produkte, Versand, Zahlungsarten)
  • Bewertungen/Trust-Widgets (z. B. Shopauskunft)

2.2 Design & Korrekturen

Ein häufiger Streitpunkt sind Korrekturschleifen. Seriöse Angebote nennen: Anzahl der Entwürfe, Revisionen und was als „größere Änderung“ gilt.

Praxisregel:

  • 1–2 Design-Entwürfe sind üblich
  • 2–3 Korrekturschleifen pro Seite/Template sind fair
  • Alles darüber: klar als Stundensatz oder Paket

2.3 Inhalte: Wer liefert Text & Bilder?

Viele Angebote wirken günstig, weil „Content“ fehlt. Kläre: Kommen Texte/Bilder von dir, oder werden sie erstellt (inkl. Briefing, Bildrecherche, Stock-Lizenzen)?

3. Preise im Angebot richtig verstehen (einmalig vs. laufend)

Webdesign-Kosten bestehen fast immer aus Einmal-Kosten und laufenden Kosten. Das Angebot sollte beides transparent trennen.

3.1 Einmalige Kosten

  • Konzept/Struktur (Sitemap, Wireframes)
  • Design (Template-Anpassung oder individuelles UI)
  • Technische Umsetzung (CMS, Theme, Plugins)
  • Onpage-SEO Basics (Titles, Descriptions, interne Links)
  • Go-live + Übergabe/Schulung

3.2 Laufende Kosten

  • Hosting & Domain
  • Wartung (Updates, Backups, Security)
  • Lizenzen (Theme/Plugins, z. B. Divi*)
  • Support-Paket / Änderungsbudget

Mehr Details findest du im Kosten-Cluster: Website erstellen Kosten und Website erstellen Preise.

4. Checkliste: Angebot Website-Erstellung prüfen (Copy/Paste)

  • Scope: Seitenanzahl + Funktionen + Integrationen klar genannt?
  • Design: Template oder individuell? Wie viele Korrekturen?
  • Content: Texte/Bilder inklusive oder du lieferst?
  • SEO: Onpage-Basics enthalten (Titles, H-Struktur, interne Links)?
  • Performance: Ladezeit-Ziel, Bildoptimierung, Caching?
  • Tracking: Analytics + Search Console Setup?
  • Rechte: Nutzungsrechte an Design/Code? Zugangsdaten gehören dir?
  • Abnahme: Was gilt als „fertig“? Welche Kriterien?
  • Timeline: Meilensteine + Liefertermine + Abhängigkeiten?
  • Preis: Einmalig & laufend getrennt + Stundensatz für Extras?

5. Vorlage: Muster-Angebot (Inhalte, die du verlangen kannst)

Du kannst diese Struktur an Anbieter schicken (oder als Grundlage für dein Briefing nutzen), damit Angebote vergleichbar werden.

Bereich Was konkret im Angebot stehen sollte Typische Fragen
Ziel & Zielgruppe
  • Ziel (Leads, Termine, Verkauf)
  • Zielgruppe (B2B/B2C, Region)
  • Wettbewerber/Beispiele
  • Welche 1–2 Aktionen sollen Besucher tun?
  • Gibt es Referenzseiten?
Seitenumfang
  • Liste aller Seiten
  • Templates (z. B. Leistungsseite, Blog)
  • Erweiterungs-Preis je Seite
  • Was kostet eine zusätzliche Seite?
  • Sind Landingpages enthalten?
Design
  • Template vs. individuell
  • Branding (Farben, Typo, Icons)
  • Korrekturschleifen
  • Wie viele Revisionen sind inklusive?
  • Gibt es ein Styleguide?
Technik
  • CMS/Stack (WordPress etc.)
  • Theme/Builder (z. B. Divi*)
  • Plugins/Lizenzen
  • Wer zahlt Lizenzen?
  • Wie läuft die Übergabe?
SEO & Tracking
  • Title/Meta, H-Struktur, interne Links
  • Indexierung/Technical Basics
  • Analytics + Search Console
  • Ist Keyword-Setup enthalten?
  • Wer schreibt SEO-Texte?
Wartung
  • Updates, Backups, Security
  • Support-Reaktionszeit
  • Monatliches Änderungsbudget
  • Ist Wartung Pflicht?
  • Was kostet Support pro Stunde?

6. Recht & DSGVO: Im Angebot explizit klären (sonst teuer)

Viele Website-Projekte scheitern nicht am Design, sondern am Go-live: Impressum, Datenschutz, Cookie-Banner fehlen oder sind falsch → Abmahnrisiko. Kläre im Angebot, wer das liefert und wie es umgesetzt wird.

6.1 Was du mindestens brauchst

  • Impressum & Datenschutzerklärung (rechtssicher, aktuell)
  • Cookie-Banner (Consent-Management)
  • Optional: AGB (vor allem bei Shop/Online-Leistungen)

6.2 Rechtstexte-Anbieter (Affiliate)

Händlerbund (Rechtstexte & Updates)

Für Shops & Websites, die dauerhaft rechtssicher bleiben sollen (inkl. Updates bei Gesetzesänderungen).

✅ Händlerbund prüfen*        

Passend dazu: Shopauskunft (Bewertungen/Trust).

eRecht24 (Website/Blog – viele nutzen es als Einstieg)

Beliebt für Generatoren & Mitgliedschaft – sinnvoll, wenn du Texte/Tools zentral verwalten willst.

➜ eRecht24 Erfahrungen & Vergleich

6.3 Wenn du WordPress nutzt: Divi als schnelle Design-Basis

Viele Agenturen bauen WordPress-Seiten mit visuellen Editoren, um schneller zu liefern. Wenn im Angebot ein Builder genannt wird, prüfe Lizenzen & Übergabe.

🎨 Divi Theme Review & Setup (WordPress)

7. FAQs – Angebot Website-Erstellung

Was kostet eine Website laut Angebot im Schnitt?

Das hängt stark von Umfang und Ziel ab. Eine einfache Unternehmensseite ist deutlich günstiger als ein individuelles Design mit vielen Unterseiten, SEO, Texten und Integrationen. Orientierung findest du hier: Website erstellen Kosten.

Woran erkenne ich ein unseriöses Angebot?
  • Keine klare Seiten-/Funktionsliste
  • „Unbegrenzt“ ohne Definition (Korrekturen/Support)
  • Wartung/Plugins als Pflicht ohne Transparenz
  • Keine Abnahme-Regeln und keine Übergabe der Zugänge
Soll ich Festpreis oder Stundensatz wählen?

Festpreis ist gut bei klarer Scope-Definition. Stundensatz passt bei offenen Anforderungen (z. B. viele Iterationen). Ideal ist oft: Festpreis + definierter Stundensatz für Extras.

Was muss ich beim Thema Rechte/Übergabe beachten?

Im Angebot sollte stehen, dass du nach Projektende alle Zugänge bekommst (Domain/Hosting/CMS), sowie Nutzungsrechte an Design/Code (zumindest zur Nutzung & Weiterentwicklung).

8. Nächste Schritte

  • Hol dir 2–3 Angebote mit identischer Struktur (damit du vergleichen kannst)
  • Klär Inhalte, Korrekturen, Abnahme und laufende Kosten schriftlich
  • Plane „rechtssicher live gehen“ direkt mit ein (Cookie/DSGVO/Impressum)

Ergänzend: Rechtssicherer Onlineshop und Shopauskunft.

Hinweis: Inhalte dienen allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Rechts-, Finanz- oder Steuerberatung dar.

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